In einem Land, das für seinen Wein und seine Spirituosen bekannt ist, insbesondere für Fernet Branca, kam vor 15 Jahren dank Antares das Craft-Bier auf den Markt. Mit amerikanischen Trends als Leitfaden und durstigen jungen Biertrinkern vor den Türen neuer Pubs war die Craft-Bier-Bewegung geboren.

In den frühen 80er Jahren stellten deutsche Gemeinden in den südlichen und westlichen Regionen des Landes in kleinem Umfang Craft-Bier her, welches hauptsächlich für den Konsum durch einheimische Touristen bestimmt war. Die Qualität war schlecht, es gab kaum Lieferanten und das Endergebnis war bestenfalls mittelmäßig.

Erst 2005, nachdem Antares in eine größere Fabrik umgezogen war und mit der Produktion in größerem Umfang begonnen hatte, konnten sie ihr eigenes Brauhaus eröffnen. Dieser Trend setzte sich fort und andere Brauereien folgten. Ein Jahr nach der Eröffnung ihres ersten Brauhauses begannen sich tägliche Warteschlangen mit Wartezeiten von mindestens einer Stunde vor diesem zu bilden. Diese Brauereiexplosion löste das Interesse vieler aus, was zur Eröffnung von immer neuen Brauereien führte.

Bis 2012 hatte Antares Brauereien in 8 Städten im ganzen Land eröffnet, darüber hinaus entstanden neue Marken. Der Craft-Bier-Wahn hatte begonnen! Die Zahl der Brauereien wuchs exponentiell an, einige erreichten innerhalb von 9 Monaten nach der Eröffnung 70HL pro Monat.

Im Jahr 2015 wurden dank neuer Handelsabkommen importierte Lieferungen verfügbar, die den Brauereien Zugang zu Spezialmalzen, amerikanischem Hopfen, importierten Fässern und Gärtanks ermöglichten.

Heute ist Craft-Bier ein weltweites Phänomen mit einer eigenen Kultur. Jeder kennt jemanden, der Bier braut, sei es in einer Brauerei oder zu Hause, und der eine Vielzahl von Craft-Bier Varianten probiert hat.

Es ist noch ein langer Weg, denn Craft-Bier macht nur 2% des Biermarktes aus, aber mit der fortschreitenden Eröffnung neuer Brauereien wird die Branche sicherlich weiter wachsen.