BLEFA: Hallo Justin, schön, dass du uns für dieses Interview zur Verfügung stehst.

Justin: Vielen Dank, dass ich Teil der Serie Employee Spotlight sein darf. Lass uns loslegen!

BLEFA: Du arbeitest seit 3 Jahren bei BLEFA und aktuell als Vertriebsdirektor für Nordamerika. Würdest du für unsere Leser beschreiben, welches deine Aufgaben sind und wie dein Alltag aussieht?

Justin: Wie mein Titel schon sagt, bin ich für den BLEFA Vertrieb in Nordamerika verantwortlich und betreue als Key Account Manager unsere Top-Kontakte. Ich werde durch ein tolles Vertriebsinnen- und –außendienstteam unterstützt und arbeite eng mit unseren Betriebs- und Serviceteams zusammen, mit dem Ziel, unseren Kunden individuelle Lösungen anzubieten. Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf den Verkauf von Edelstahlkegs, da wir aber als einziger Hersteller umfassende Dienstleistungskapazitäten haben, können wir über das Partner-Netzwerk auch einen umfangreichen Keg-Service anbieten.

BLEFA: Was gefällt dir an deiner Arbeit in der Branche am besten?

Justin: Die Bierbranche ist vielleicht die einzige Branche, in der jeder, auf den man trifft, liebend gern über seinen Beruf spricht. Es handelt sich um eine sehr stolze Branche. Die Brauereien sind zwar wettbewerbsorientiert, was die Verbraucher angeht, aber intern arbeiten alle gerne zusammen. Auch das ist einzigartig. Und als Verbraucher und Bierliebhaber kann man sich eine Vielzahl von Angeboten freuen.

BLEFA: Wie bist du zu dieser Position gekommen?

Justin: Ich war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ein paar meiner ältesten Freunde aus meinem beruflichen Netzwerk fragten mich, ob ich Edelstahlkegs verkaufen will. Obwohl wir alle mittlerweile durch Jobs bei anderen Arbeitgebern räumlich getrennt sind, haben wir immer noch Kontakt zueinander. Ich habe mir das Angebot angehört und gerne diese neue Herausforderung angenommen.

BLEFA: Kannst du uns ein paar Einblicke in deinen persönlichen Werdegang geben?

Justin: Ich bin im Großraum Cincinnati geboren und aufgewachsen. Fünf Jahre lang habe ich in Dallas gelebt, aber ansonsten bin ich Cincinnati mein Leben lang treu geblieben. Ich habe vier Jahre in Athens, Ohio, Sportmanagement studiert und das Studentenleben in vollen Zügen genossen. Als ich im ersten Semester war, hat mein Vater mir geraten, mich nicht von meinem Studium ablenken zu lassen. Das war ein sehr passender Rat. Nach der Uni habe ich 15 Jahre lang im Marketing gearbeitet und Veranstaltungen für verschiedene Marken auf die Beine gestellt. Während dieser Zeit habe ich mich mit zwei Typen angefreundet, die in den USA die unangefochtenen Experten auf dem Gebiet der Fässer sind. Nach jahrelangen Versuchen habe ich dann dem Druck nachgegeben und in die Bierbranche gewechselt. Das war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe, besonders, da ich keinerlei Verkaufserfahrung hatte. Mit der Unterstützung meiner Frau fiel mir die Entscheidung leicht. Sie ist mein größter Fan, aber gleichzeitig auch meine schärfste Kritikerin. Wir sind seit 16 Jahren zusammen und seit zehn Jahren verheiratet. Unsere beiden Hunde machen unsere kleine Familie komplett. Reisen, Sport, Freunde und guter Bourbon helfen mir dabei, auf dem Boden zu bleiben.

BLEFA: Was hast du heute gefrühstückt?

Justin: Kaffee: Kaffee. Mit dem Frühstücken habe ich es nicht so.

BLEFA: Was ist dein Lieblingsbier und was wäre deine Henkersmahlzeit?

Justin: Ich stehe total auf Union Jack von Firestone Walker. Zu meinen Lieblingsbieren gehören aber auch All Day, Truth, Shade, Oberon usw. An meinen letzten Tag auf der Erde denke ich eigentlich nicht gerne, aber wenn ich mich für etwas entscheiden müsste, wären es regionale Spezialitäten aus Cincinnati: Chili con Carne auf Spaghetti mit Käse und Bohnen und außerdem zwei Hotdogs mit Chili con Carne und Käse, aber ohne Zwiebeln.

BLEFA: Welches Tier ist dir am ähnlichsten und warum?

Justin: Der Weiße Hai muss ständig in Bewegung bleiben, sonst erstickt und stirbt er. Er ist ruhelos und braucht immer neue Erlebnisse, um geistig gesund zu bleiben. Er ist sehr aufgeschlossen und wird neuer Leute, Orte und Abenteuer nie überdrüssig. Er ist sehr sozial und redet fast genauso gern, wie er es mag, wenn man über ihn redet. Er hat aber auch ordentlich Temperament, und das zeigt sich, wenn er sich langweilt oder nicht das bekommt, was er will. Der Weiße Hai kann sogar richtig gemein werden, wenn er einmal einen schlechten Tag hat. Seine Verschlagenheit ist stärker ausgeprägt als seine Intelligenz. Der Weiße Hai sucht stets nach Abkürzungen und Schritten, die er überspringen kann, was ihm in der Regel auch gelingt.

BLEFA: Nun kommen wir zu unserer letzten Frage. Hast du einen Spitznamen?

Justin: Dubbs.

BLEFA: Justin, vielen Dank für dieses Interview.